Rollenarbeit

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  • Frühbucher bis 1. September 2017 Bitte schreibt uns eine E-Mail vor der Buchung

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Character Development – Rollenarbeit mit Matthias Schott

Das Seminar bietet verschiedene Übungen und Techniken, um zu spielende Charaktere zu erforschen und diese physisch zum Leben zu erwecken. Einige Übungen führen vom Körperlichen zum Inneren des Charakters, andere von Inneren Vorgängen zum Körperlichen. Die Suche nach konkreten Antworten zu Fragen: Wie denkt, fühlt und was erlebt mein Charakter? Wie ist seine Sicht auf die Welt anders als meine? Wie sind seine Ansichten und Überzeugungen zu Liebe, Geld, Sex, Ehe, Erfolg, ect. anders als die meinen? Welche Rückschlüße ziehen wir über unseren Charakter aus Sätzen und Aussagen im Drehbuch oder Stück wie „Wenn du einmal Schwäche zeigst, wirst du nie wieder respektiert“, „Ich habe keine Träume, ich habe nur Ziele“ ? An was können wir konkret arbeiten, wenn es Metaphern „Er ist ein wandelnder Widerspruch“ (Travis Bickle – Taxi Driver) oder Statements “Mach es oder nicht, ich muss noch woanders hin.” (Marlo Stanfield – The Wire) gibt, die unseren Charakter beschreiben? Wie können wir all diese Informationen übersetzen in eine konkrete Körperlichkeit und in spezifisches Verhalten? Wie bringt uns das der Essenz unseres Charakters näher?

Ort: Berlin
Termine: 16. & 17. September | 25. & 26. November 2017
Zeiten: Samstag & Sonntag | 10:00 bis 18:00 Uhr
Gebühr (1 We/2 Tage): 155 Euro inkl. MwSt. | Frühbucher bis 1. September: 125 Euro
Übungen Stella Adler, Uta Hagen, Susan Batson, britischer Drama Schools (Guildhall, Dram Centre, LAMDA, RADA)
Die Teilnehmerzahl pro Termin ist begrenzt auf :
12 Teilnehmer
Für Infos & Anmeldung bitte schreiben o. anrufen:
kontakt@schott-acting-studio.de o. 0173/616 50 88
Rollenarbeit

Character Development / Foto: © Elena Frielinghaus

 

Wir lernen als Schauspieler uns und unseren Empfindungen im Moment treu zu sein, spontan zu reagieren und trotzdem gleichzeitig durch die Auseinandersetzung mit dem Anderen eine unverwechselbare „charakteristische“ Form zu finden. Der Charakter ist facettenreich und in uns verankert.

Der erste Schritt ist: Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gibt es? Die Unterschiede muss ich mir erarbeiten, um diese Person zu erschaffen, es ist nicht mein Leben – es ist das Leben eines anderen.

Der zweite Schritt: Immer wieder im ständigen Wechsel zwischen sich und dem Charakter Fragen zu stellen und Antworten zu finden. Analystisch und durch die praktische Erfahrung aus den Übungen.

Der dritte Schritt: An welche Orte in meiner Phantasie oder Erinnerung muss ich gehen, um mir die Erfahrung des Charakters zu eigen zu machen?

Actors are undercover agents. You must constantly spy on people, studying their character elements…Acting is hard because it requires ….constant study of human behavior.” – Stella Adler

… the most important thing is not the actions themselves but the emergence of natural impulses towards them. I try to find physical tasks and actions in living, human experience. To believe they are true, I have to give them a psychological base and justify them within the given circumstances of the role. When I have discovered and felt that justification, then my psyche, to a certain extent, merges with the role…“ – Stanislavski: An Actor’s Work on a Role

Für weitere Informationen über Matthias Schott bitte hier klicken.

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